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Was ist die beste Medizin für eine gesunde Kommunikationsstrategie?

11.04.2011 - 13:22

Wie wichtig sind Web 2.0 und Social Media für die Gesundheitskommunikation? Zu dieser Fragestellung äußern sich Verantwortliche führender deutscher Healthcare Agenturen in einem Artikel des Fachmagazins Healthcare Marketing (Ausgabe April 2011). Einig sind sich die Agenturen darüber, dass Web 2.0 und Social Web immer wichtiger werden.

Der mündige Patient, der in jüngeren und älteren Generationen zu finden ist, beschafft sich immer häufiger Informationen aus dem Internet. Das belegt auch die die MSL Gesundheitsstudie: 80,8 Prozent der Befragten informieren sich im Internet über Gesundheitsthemen. Damit ist das Netz die Informationsquelle Nummer 1 und liegt deutlich vor klassischen Medien und dem Hausarzt. Junge oder alte Internet-User beschaffen sich aber nicht nur Informationen im Netz – sie tauschen sich auch aus und suchen den Kontakt mit Betroffenen und Experten.

Auf dieses Phänomen müssen Pharmaunternehmen reagieren. Christian von Berg, Director Healthcare MSL Germany, stellt fest: „Aus dem anfänglichen Trend hat sich eine neue Verhaltensweise bei Patienten entwickelt, die Pharmaunternehmen ernst nehmen und beachten sollten. Wir empfehlen unseren Kunden, in Kommunikationskonzepte auch den Aspekt Social Web einzubeziehen.“ Neben vielen Chancen, bringen die sozialen Medien auch Risiken und neue Herausforderungen mit sich. „Digitale Kommunikation erfordert schnelle, transparente Reaktionen auf Statements und Fragen von Usern. Eingeübte, gelernte und auch durch rechtliche Rahmenbedingungen – vor allem das Heilmittelwerbegesetz – vorgegebene Bestimmungen in den Unternehmen stehen dem aber häufig entgegen. Mit anderen Worten: Das Agieren im Social Web fordert eine neue Kommunikationsphilosophie“, sagt von Berg.

Grundvoraussetzung für das Nutzen von Blogs, Foren oder sozialen Netzwerken sei, dass eine umfassende Analyse vorausgehe. Dazu zähle etwa das Beobachten und Bewerten von Themenkonjunkturen, der Nutzungsfrequenz und der Userprofile. Aber auch das Verhalten und die Bedürfnisse der bestehenden Zielgruppe dürften nicht aus den Augen verloren werden. Von Berg rät: „Nicht immer eignet sich eine Facebook-Seite. Für jedes Unternehmen, jede Marke muss individuell geprüft werden, welche Aktion im Social Web passend und sinnvoll verwirklicht werden kann.“

Mehr über MSL Germany erfahren Sie hier: www.mslgroup.de