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  1. OTC – Wo 2011 im deutschen Markt geworben wurde

    16.03.2012 - 10:32

    Nach Angaben von Nielsen Media Research wurden im vergangenen Jahr fast 700 Millionen Euro für die Bewerbung von freiverkäuflichen Arzneimitteln ausgegeben. Rund 55 Prozent (ca. 370 Millionen) aller Ausgabe flossen ins Fernsehen, gefolgt von den Publikumszeitschriften (ca. 240 Mio.). Mit weitem Abstand folgen das Internet (22 Mio.), Fachzeitschriften (17 Mio.), Radio (12 Mio.), Zeitungen (11 Mio.) und Plakate (3 Mio.). SAT.1 und RTL waren 2011 die führenden „Gesundheitssender“, liefen auf beiden Kanälen doch die meisten Spots. Die Liste der im Vorjahr am meisten beworbenen OTC-Produkte führen die Formoline Tabletten vor Voltaren und den Thermacare Wärmeumschlägen an.

  2. Vom Netzwerker zum Zaungast: Wer sitzt im virtuellen Wartezimmer?

    15.07.2010 - 13:51

    MSL-Gesundheitsstudie: MSL und SKOPOS entwickeln Typologie und  zeigen, wer im Gesundheitsweb den Ton angibt

    Das Internet und in zunehmendem Maße Soziale Medien wie Facebook und Twitter stehen bereits heute im Zentrum der Gesundheitskommunikation – auch wenn die Dialoge im Netz noch häufig ohne die Gesundheitsbranche stattfinden. Denn anders als die Unternehmen der Gesundheitsbranche sind Patienten und Angehörige nicht durch das Heilmittelwerbegesetz beschränkt. Ungefiltert können sie über neue Therapien, Medikamente, deren Nebenwirkungen diskutieren oder Ärzte und Kliniken im Internet loben oder abstrafen.

    Die von der Kommunikationsagentur MS&L und dem Marktforschungsinstitut SKOPOS vorgestellte MSL-Gesundheitsstudie belegt eindrucksvoll, dass der Austausch über Gesundheitsthemen im Netz heute nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden ist: ein Drittel der Online-Nutzer tauschen sich aktiv über Gesundheitsthemen aus.

    Doch wer sind die Nutzer, die sich im Internet über ihre Wehwehchen oder auch schwerwiegenden und chronischen Erkrankungen unterhalten? Wer ist Meinungsführer, wer nur stiller Leser? MSL und SKOPOS geben Antworten auf diese Fragen und haben erstmals eine Typologie entwickelt, die die wichtigsten Akteursgruppen im Gesundheitsweb identifiziert und greifbar machen.

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