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  1. Verbraucher suchen Augenhöhe mit dem Arzt

    22.02.2013 - 09:41

    Verbraucher schätzen zunehmend Gesundheitsinformationen aus dem Internet, um auf Augenhöhe mit dem Arzt zu sprechen. Dies ergab die MSL-Gesundheitsstudie 2012. Danach stieg der Anteil der Menschen, die den Online-Gesundheitsinfos eine Bedeutung für das gleichberechtigte Arzt-Patient-Gespräch einräumen, von 28 Prozent im Jahr 2011 auf 37 Prozent. Damit leistet das Internet einen Beitrag für Verbraucher, besser vom neuen Patientenrechtegesetz zu profitieren. Das Gesetz stärkt seit kurzem die Rechte der Patienten insbesondere um Aufklärung und Information durch den Arzt. Auch dabei gilt: Wer gut informiert ist, tut sich leichter, die richtigen Fragen zu stellen. •••

  2. Zukunftsfelder Arzt-Services und Gesundheits-Apps

    03.12.2012 - 13:42

    Digitale Entrepreneure haben die Gesundheitsbranche als Betätigungsfeld längst entdeckt. Ob Vernetzung von Patienten, Kliniken und Ärzte, wie im Fall des deutschen Startups samedi, oder mobil zugängliche Informationen, wie bei der norwegischen iPhone-App iOncolex, – Unternehmen und Institute haben in den vergangenen Jahren zahlreiche innovative Projekte hervorgebracht. Noch ist jedoch Raum für neue Player: Das Fachportal Deutsche-Startups beispielsweise sieht noch reichlich Potenzial für Startups in diesem Feld. Die diesjährige MSL-Gesundheitsstudie untermauert diesen Trend: Das Internet hat Ärzte und Apotheker längst als Hauptinformationsquelle zu Gesundheitsthemen verdrängt. •••

  3. Lob oder Tadel? Ärzte bewerten Krankenkassen online

    09.10.2012 - 07:08

    Wie Du mir, so ich Dir: Patienten können schon lange Ärzte auf Krankenkassenseiten bewerten – aber jetzt können auch Ärzte Krankenkassen auf einer Online-Plattform beurteilen. Dabei soll eine Liste der zehn besten und zehn schlechtesten Kassen entstehen.

    Der Honorarstreit zwischen Ärzten und Krankenkassen geht in eine nächste Runde. Seit letzter Woche können Ärzte auf Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ihre Bewertung für Krankenkassen auf einem öffentlich einsehbaren Internetportal abgeben. Dabei werden fünf Felder mit Schulnoten bewertet: Therapiefreiheit, Service, Selektivverträge für besondere Leistungen, Rückforderungen für verschriebene Arzneimittel und Bürokratielastigkeit. So entsteht ein Ranking für die rund 140 Krankenkassen in Deutschland mit den Top 10 und den „schwarzen Schafen“ der Branche. •••

  4. Online-Angebote auch für Ärzte immer wichtiger

    06.08.2012 - 11:43

    Gfk-Studie untersucht Erfahrungen von Medizinern

    Wenn Ärzte auf der Suche nach beruflichen Informationen sind oder sich weiterbilden wollen, sind Online-Angebote heute fast so wichtig wie klassische Medien (Fachzeitschriften oder Fachbücher). Dies zeigt eine aktuelle Studie der GfK Gruppe aus Nürnberg, für die die Erfahrungen und Erwartungen der Ärzte hinsichtlich verschiedener Informations- und  Kommunikationskanäle erhoben wurden. So wird das Internet bereits von mehr als der Hälfte der befragten Ärzte täglich genutzt – überwiegend für die Suche nach Detailinformationen wie zum Beispiel zu Indikationen, Medikamenten, Leitlinien oder Behandlungsschemata. Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit haben hingegen lediglich fünf Prozent der befragten Ärzte Erfahrung mit sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook und nur ein Zehntel hat sich bereits an Diskussionen in medizinischen Foren oder Blogs beteiligt. Diskussions- und Beratungsforen für Patienten besitzen in den Augen vieler Mediziner eine zu geringe inhaltliche Substanz, um fachärztlich interessant zu sein. •••

  5. Der Dialog auf Augenhöhe – nur eine Illusion?

    23.04.2012 - 12:45

    Es sei eine Illusion, an einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Ärzten und Patienten zu  glauben, dem stünde schon die unterschiedliche medizinische Vorbildung im Wege, so Professor Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg im Rahmen der 13. Jahrestagung des Vereins Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. •••

  6. „Nur zehn Prozent“

    28.03.2012 - 07:16

    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat darauf hingewiesen, dass die Relevanz von ärztlichen Bewertungsportalen überschätzt werde, denn „nur“ zehn Prozent der Versicherten, würden mit ihrer Hilfe einen Arzt suchen. Dass es ich bei diesen zehn Prozent somit immerhin um bereits sieben bis acht Millionen Versicherte handelt, die sich auf diesem Wege über die Ärzteschaft und ihre Leistungen informieren, wird (wohlweislich?) nicht gesagt.

  7. Kann zuviel Information schaden?

    26.03.2012 - 09:04

    Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet, um sich über das Thema Gesundheit zu informieren. Eigentlich eine Entwicklung, die ungeteilt auf Zustimmung stoßen sollte, zeugt sie doch von einem hohen Maß an Eigenverantwortung der  Bevölkerung. Doch weit gefehlt, denn auf einer Veranstaltung der Krankenkassen meldeten sich jetzt Fachleute zu Wort, die vor einem Übermaß an Gesundheitsinformationen warnen. Sie können nach Ansicht der Experten für den Patienten gefährlich sein, da sie ihn letztlich verwirren.

    Stichwort Verwirrung: Auch ein zweites Problemfeld der Gesundheitskommunikation wurde auf der Veranstaltung thematisiert, die mangelnde Verständigung zwischen Arzt und Patient. Nach Ansicht eines hochrangigen Krankenkassenvertreters zeige die Tatsache, dass viele Patienten nach einem Arzttermin online nach einer Erklärung suchen, was der Arzt denn mit seinen Ausführungen wohl gemeint haben könnte, dass es in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient noch erhebliches Verbesserungspotential gäbe.

  8. Ranking der Arztbewertungsportale

    19.03.2012 - 09:06

    Arztbewertungsportale scheinen mittlerweile ihren festen Platz im Angebot der Gesundheitsinformationen gefunden zu haben, informieren sich doch immer mehr Verbraucher auf diesen Plattformen. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat jetzt auf Basis der Nutzerzahlen ein Ranking erstellt. Demnach belegt das Portal jameda.de der Focus-Gruppe mit rund zwei Millionen Nutzern im Monat mit großem Vorsprung Platz 1, gefolgt von DocInsider. Die Portale der Krankenkassen folgen erst auf den hinteren Plätzen. Insgesamt wurden neun Portale untersucht.

  9. Pharma-Außendienst ist (doch) beliebt

    14.03.2012 - 08:21

    Weltweit erfreuen dich die Pharmaberater bei ihren Kunden, den Ärzten, offensichtlich größerer Beliebtheit als gemeinhin angenommen wird. Eine Erhebung des auf den Arzneimittelmarkt spezialisierten Markforschungsunternehmens CSD kommt jedenfalls zu dem Ergebnis, das 94 Prozent der in den international führenden Pharmamärkten befragten Ärzte ein positives Bild der Pharmaberater haben. Die Besuche seien „nützlich und für die praktische Arbeit von Wert.“ In Europa waren die Ärzte in Italien und Frankreich übrigens am zufriedensten mit „ihrem“ Außendienst. Interessant auch das Ranking der Unternehmen. Demnach kommen die besten Pharmaberater aus dem Hause Lilly, gefolgt von Johnson & Johnson und Novartis.

  10. Der Doktor und das liebe Internet

    09.03.2012 - 09:10

    Ärzte sind schon lange keine Internet-Muffel mehr, aber noch immer gibt es große Defizite in der online-basierten Kommunikation zwischen Arzt bzw. Praxis und Patient, so lautet eine der wichtigsten Schlussfolgerungen aus der LA-Med 2011. 56 Prozent der Ärzte sind demnach täglich online und weitere 24 Prozent zumindest mehrmals in  der Woche. Nur noch knapp über 7 Prozent der niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten nutzen das Internet überhaupt nicht. Für die Ärzte hat das Internet bisher vor allem auf drei Gebieten Bedeutung: Recherche (92%), Kommunikation per E-Mail (88%) und Fortbildung (73%). Deutlichen Nachholbedarf gibt es hingegen noch hinsichtlich der Kommunikation mit den Patienten. Dies belegt u. a. die Tatsache, dass gerade einmal 30 Prozent der Befragten über eine Praxishomepage verfügen. Ein „Luxus“, den man sich in Zeiten, da bereits jeder zweite Deutsche aktiv im Netzt nach Ärzten sucht, wohl nicht mehr lange wird leisten können.