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Gesundheit für die eigenen vier Wände

06.09.2011 - 09:52

Glaubt man den Zukunftsforschern, so liegt einer der wichtigsten Wachstumsmärkte im Gesundheitswesen in den eigenen vier Wänden. Genauer, in den Millionen Haushalten der über 65-Jährigen, die vor allem eines wollen: so lange wie möglich zuhause, in der gewohnten Umgebung leben. Zumindest für die USA scheint diese Prognose nicht von der Hand zu weisen zu sein, wie Jeanine O’Kane, Healthcare-Expertin von MSL New York, jetzt analysiert hat.

Drei Entwicklungen sind nach ihrer Meinung dafür verantwortlich: die alternde Gesellschaft, der (verständliche) Wunsch der Menschen, möglichst nicht in einem Alten- oder Pflegeheim leben zu müssen und die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Gesundheitsinformation (Ende 2010 standen einem Amerikaner zum Beispiel bereits 17.000 Health Apps zur Verfügung). Hinzu kommt die auch in den USA zu beobachtende Tendenz, die Dauer von Krankenhausaufenthalten aus Kostengründen immer weiter zu verkürzen, so dass sich auch aus diesem Grund die Notwendigkeit ergäbe, neue Gesundheitsleitungen für zuhause für zu entwickeln.
Das sei, so O’Kane, auch die eigentliche Herausforderung für die Gesundheitswirtschaft: die Bereitstellung zuverlässiger, anwenderfreundlicher und innovativer Gesundheitsservices für die eigenen vier Wände die es etwa auch chronisch kranken Menschen ermögliche, so lange wie möglich zuhause zu leben.