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Der Doktor und das liebe Internet

09.03.2012 - 09:10

Ärzte sind schon lange keine Internet-Muffel mehr, aber noch immer gibt es große Defizite in der online-basierten Kommunikation zwischen Arzt bzw. Praxis und Patient, so lautet eine der wichtigsten Schlussfolgerungen aus der LA-Med 2011. 56 Prozent der Ärzte sind demnach täglich online und weitere 24 Prozent zumindest mehrmals in  der Woche. Nur noch knapp über 7 Prozent der niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten nutzen das Internet überhaupt nicht. Für die Ärzte hat das Internet bisher vor allem auf drei Gebieten Bedeutung: Recherche (92%), Kommunikation per E-Mail (88%) und Fortbildung (73%). Deutlichen Nachholbedarf gibt es hingegen noch hinsichtlich der Kommunikation mit den Patienten. Dies belegt u. a. die Tatsache, dass gerade einmal 30 Prozent der Befragten über eine Praxishomepage verfügen. Ein „Luxus“, den man sich in Zeiten, da bereits jeder zweite Deutsche aktiv im Netzt nach Ärzten sucht, wohl nicht mehr lange wird leisten können.