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  1. Der Dialog auf Augenhöhe – nur eine Illusion?

    23.04.2012 - 12:45

    Es sei eine Illusion, an einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Ärzten und Patienten zu  glauben, dem stünde schon die unterschiedliche medizinische Vorbildung im Wege, so Professor Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg im Rahmen der 13. Jahrestagung des Vereins Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. •••

  2. Steht eine Revolution ins Haus?

    16.04.2012 - 08:48

    „The Rice of Personalized Medicine“, unter diesem Titel hat Jeff Young, Healthcare-Experte des New Yorker MSL-Büros, jetzt auf dem Blog der MSL Group einen höchst lesenswerten Beitrag über die Perspektiven der personalisierten Medizin veröffentlicht.

    Young stellt zunächst einmal klar, dass die individuelle Behandlung eines Patienten in der Medizin an sich nichts Neues ist. Schon immer hätten die Ärzte versucht, für den Kranken die individuell geeignetste Behandlung auszuwählen. Allerdings sei die ärztliche Kunst dabei auch mitunter schnell an ihre Grenzen gestoßen, führe doch zum Beispiel die Gabe eines bestimmten Arzneimittels bisweilen zu höchst unterschiedlichen Reaktionen bei denjenigen die sie einnehmen, ohne dass es dafür immer eine hinreichende Erklärung gäbe. •••

  3. Gesundheits-App auf Krankenschein?

    02.04.2012 - 08:03

    Experten sind sich einig, Apps werden im Rahmen der Gesundheitsversorgung zukünftig eine wichtige Rolle spielen können. Das gilt vor allem für chronisch kranke Menschen, die auf diesem Wege auch in den eigenen vier Wänden telemedizinisch überwacht und (selbst)behandelt werden könnten. Gerade für Patienten, die auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen sind, liegen die Vorteile auf der Hand, fallen doch mitunter lange und beschwerliche Anreisewege zu den Facharztpraxen weg, ohne dass dadurch gleich die medizinische Versorgung gefährdet wäre. •••

  4. Online-Foren: Heidelberger Ärzte bestätigen medizinischen Nutzen

    07.06.2011 - 14:08

    Online-Foren zu Gesundheitsthemen sind nicht nur ein Ort, um Informationen oder Meinungen auszutauschen, sie können auch echten medizinischen Nutzen haben. Das hat eine mehrjährige Untersuchung des Universitätsklinikums in Heidelberg ergeben, die jetzt  im renommierten „British Journal of Urology International“ veröffentlicht wurde. •••

  5. Warum der Beipackzettel jetzt ins Netz darf

    10.05.2011 - 14:21

    Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass im Internet veröffentlichte Beipackzettel von verschreibungspflichtigen Medikamenten nicht als Werbung gelten. Hersteller dürfen sie – in unveränderter Form – online veröffentlichen. Es handelt sich nach Auffassung der Luxemburger Richter nicht um Werbung, weil ein Beipackzettel nicht dafür bestimmt ist, den Absatz zu steigern, sondern sachlich zu informieren. Entscheidend sei, dass die Information aktiv nachgefragt werde. Da Beipackzettel durch die Internetsuche gefunden würden, könne von einer „aktiven Nachfrage“ ausgegangen werden, die sich von Internet-Werbung auf Werbebannern oder in Popup-Fenstern unterscheide, die den Verbraucher „unvorbereitet“ treffe.
    Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes erweitert die Informationsmöglichkeiten des Verbrauchers und definiert die Auslegung einiger Begrifflichkeiten im Rahmen der Gesundheitskommunikation weiter. Ob es sich dabei allerdings bereits um einen „Durchbruch für die Freiheit der Information des mündigen Patienten“ handelt, wie eilige Kommentatoren vermeldeten, müssen weitere Entscheidungen zeigen.

  6. Setzen, sechs! oder wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arzt?

    05.05.2011 - 14:25

    30 Millionen Versicherte können medizinische Leistungen jetzt online bewerten

    Versicherte von AOK und Barmer GEK können ihrem Arzt jetzt Noten geben. Via Internet bewerten die Patienten die Qualität von Praxis und Personal, Kommunikation, Behandlung und Gesamteindruck und urteilen darüber, ob der Arzt sie in Entscheidungen einbezieht, ob er sich verständlich ausdrückt und ob die Praxis einen organsierten Eindruck macht. Schmähkritik ist nicht erlaubt. Auf den einzelnen Arzt bezogene Ergebnisse werden erst dann veröffentlicht, wenn mindestens zehn Beurteilungen vorliegen. Der neue Service ist kein Selbstzweck, sondern soll Patienten Orientierung und Ärzten ein systematisches Feedback ihrer Patienten liefern. Ab 2012 steht das System dann auch anderen Kassen bzw. Versicherten offen und man darf gespannt sein, wie das erste Zeugnis für die deutsche Ärzteschaft ausfallen wird.

    AOK-Arztnavigator: http://www.aok-arztnavi.de
    BARMER GEK Arztnavi: http://arztnavi.barmer-gek.de

  7. MSL-Gesundheitsbroschüre 2010

    06.08.2010 - 07:26