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Zukunftsfelder Arzt-Services und Gesundheits-Apps
03.12.2012 - 13:42Digitale Entrepreneure haben die Gesundheitsbranche als Betätigungsfeld längst entdeckt. Ob Vernetzung von Patienten, Kliniken und Ärzte, wie im Fall des deutschen Startups samedi, oder mobil zugängliche Informationen, wie bei der norwegischen iPhone-App iOncolex, – Unternehmen und Institute haben in den vergangenen Jahren zahlreiche innovative Projekte hervorgebracht. Noch ist jedoch Raum für neue Player: Das Fachportal Deutsche-Startups beispielsweise sieht noch reichlich Potenzial für Startups in diesem Feld. Die diesjährige MSL-Gesundheitsstudie untermauert diesen Trend: Das Internet hat Ärzte und Apotheker längst als Hauptinformationsquelle zu Gesundheitsthemen verdrängt. •••
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Healthcare Marketing: Noch spielt Social Media nur eine Nebenrolle
16.10.2012 - 07:39Was andere Industrien längst für sich entdeckt haben, wird im digitalen Marketing der Gesundheitsbranche noch stiefkindlich behandelt: Soziale Medien werden nur sehr zurückhaltend genutzt. Auch für die Zukunft planen nur wenige, sich weitergehend in Social Media einzubringen. •••
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Lob oder Tadel? Ärzte bewerten Krankenkassen online
09.10.2012 - 07:08Wie Du mir, so ich Dir: Patienten können schon lange Ärzte auf Krankenkassenseiten bewerten – aber jetzt können auch Ärzte Krankenkassen auf einer Online-Plattform beurteilen. Dabei soll eine Liste der zehn besten und zehn schlechtesten Kassen entstehen.
Der Honorarstreit zwischen Ärzten und Krankenkassen geht in eine nächste Runde. Seit letzter Woche können Ärzte auf Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ihre Bewertung für Krankenkassen auf einem öffentlich einsehbaren Internetportal abgeben. Dabei werden fünf Felder mit Schulnoten bewertet: Therapiefreiheit, Service, Selektivverträge für besondere Leistungen, Rückforderungen für verschriebene Arzneimittel und Bürokratielastigkeit. So entsteht ein Ranking für die rund 140 Krankenkassen in Deutschland mit den Top 10 und den „schwarzen Schafen“ der Branche. •••
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MSL Germany: Reform des Heilmittelwerberechts greift zu kurz
01.10.2012 - 06:59Liberalisierung großer Schritt nach vorn – Social-Media-Dialog nicht berücksichtigt
Liberalisierungen wie die Publikation von Krankengeschichten, aber fehlende Regeln für den Social-Media-Dialog: Die am 1. Oktober 2012 in Kraft getretene Neuregelung des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) erleichtert die Arbeit von Kommunikatoren wesentlich, greift aber zu kurz. Zu diesem Schluss kommt das Healthcare-Team der PR-Agentur MSL Germany, das die Gesetzesnovelle analysiert hat. Isabell Pavlic, Director und Leiterin der Healthcare-Practice der Agentur sagt: „Die Liberalisierung des HWG bringt die Patientenkommunikation einen großen Schritt nach vorne, bleibt aber auf halber Strecke stehen. Pharma-Unternehmen mit OTC- oder Medizinprodukten können jetzt stärker auf die Bedürfnisse und Nachfrage der Konsumenten nach Informationen und Aufklärung eingehen. Allerdings wird der immer wichtiger werdende Social-Media-Dialog nicht in der Novelle aufgegriffen. Damit bleibt das HWG weit hinter der gelebten Praxis zurück.“ •••
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Online-Angebote auch für Ärzte immer wichtiger
06.08.2012 - 11:43Gfk-Studie untersucht Erfahrungen von Medizinern
Wenn Ärzte auf der Suche nach beruflichen Informationen sind oder sich weiterbilden wollen, sind Online-Angebote heute fast so wichtig wie klassische Medien (Fachzeitschriften oder Fachbücher). Dies zeigt eine aktuelle Studie der GfK Gruppe aus Nürnberg, für die die Erfahrungen und Erwartungen der Ärzte hinsichtlich verschiedener Informations- und Kommunikationskanäle erhoben wurden. So wird das Internet bereits von mehr als der Hälfte der befragten Ärzte täglich genutzt – überwiegend für die Suche nach Detailinformationen wie zum Beispiel zu Indikationen, Medikamenten, Leitlinien oder Behandlungsschemata. Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit haben hingegen lediglich fünf Prozent der befragten Ärzte Erfahrung mit sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook und nur ein Zehntel hat sich bereits an Diskussionen in medizinischen Foren oder Blogs beteiligt. Diskussions- und Beratungsforen für Patienten besitzen in den Augen vieler Mediziner eine zu geringe inhaltliche Substanz, um fachärztlich interessant zu sein. •••
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Der Dialog auf Augenhöhe – nur eine Illusion?
23.04.2012 - 12:45
Es sei eine Illusion, an einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Ärzten und Patienten zu glauben, dem stünde schon die unterschiedliche medizinische Vorbildung im Wege, so Professor Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg im Rahmen der 13. Jahrestagung des Vereins Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. ••• -
Gesundheits-App auf Krankenschein?
02.04.2012 - 08:03
Experten sind sich einig, Apps werden im Rahmen der Gesundheitsversorgung zukünftig eine wichtige Rolle spielen können. Das gilt vor allem für chronisch kranke Menschen, die auf diesem Wege auch in den eigenen vier Wänden telemedizinisch überwacht und (selbst)behandelt werden könnten. Gerade für Patienten, die auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen sind, liegen die Vorteile auf der Hand, fallen doch mitunter lange und beschwerliche Anreisewege zu den Facharztpraxen weg, ohne dass dadurch gleich die medizinische Versorgung gefährdet wäre. ••• -
Internetnutzer verbringen die meiste Zeit in Sozialen Netzwerken
30.03.2012 - 07:47Internetnutzer in Deutschland verbringen fast ein Viertel (23 Prozent) ihrer gesamten Online-Zeit in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder Xing. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es erst 14 Prozent. Auf dem zweiten Platz liegen Musik-, Foto- und Video-Websites, wo die User knapp 9 Prozent ihrer Internetzeit verbringen (Vorjahr: 7 Prozent). •••
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„Nur zehn Prozent“
28.03.2012 - 07:16Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat darauf hingewiesen, dass die Relevanz von ärztlichen Bewertungsportalen überschätzt werde, denn „nur“ zehn Prozent der Versicherten, würden mit ihrer Hilfe einen Arzt suchen. Dass es ich bei diesen zehn Prozent somit immerhin um bereits sieben bis acht Millionen Versicherte handelt, die sich auf diesem Wege über die Ärzteschaft und ihre Leistungen informieren, wird (wohlweislich?) nicht gesagt.
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Kann zuviel Information schaden?
26.03.2012 - 09:04
Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet, um sich über das Thema Gesundheit zu informieren. Eigentlich eine Entwicklung, die ungeteilt auf Zustimmung stoßen sollte, zeugt sie doch von einem hohen Maß an Eigenverantwortung der Bevölkerung. Doch weit gefehlt, denn auf einer Veranstaltung der Krankenkassen meldeten sich jetzt Fachleute zu Wort, die vor einem Übermaß an Gesundheitsinformationen warnen. Sie können nach Ansicht der Experten für den Patienten gefährlich sein, da sie ihn letztlich verwirren.Stichwort Verwirrung: Auch ein zweites Problemfeld der Gesundheitskommunikation wurde auf der Veranstaltung thematisiert, die mangelnde Verständigung zwischen Arzt und Patient. Nach Ansicht eines hochrangigen Krankenkassenvertreters zeige die Tatsache, dass viele Patienten nach einem Arzttermin online nach einer Erklärung suchen, was der Arzt denn mit seinen Ausführungen wohl gemeint haben könnte, dass es in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient noch erhebliches Verbesserungspotential gäbe.