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  1. Gesundheit für die eigenen vier Wände

    06.09.2011 - 09:52

    Glaubt man den Zukunftsforschern, so liegt einer der wichtigsten Wachstumsmärkte im Gesundheitswesen in den eigenen vier Wänden. Genauer, in den Millionen Haushalten der über 65-Jährigen, die vor allem eines wollen: so lange wie möglich zuhause, in der gewohnten Umgebung leben. Zumindest für die USA scheint diese Prognose nicht von der Hand zu weisen zu sein, wie Jeanine O’Kane, Healthcare-Expertin von MSL New York, jetzt analysiert hat.

    Drei Entwicklungen sind nach ihrer Meinung dafür verantwortlich: die alternde Gesellschaft, der (verständliche) Wunsch der Menschen, möglichst nicht in einem Alten- oder Pflegeheim leben zu müssen und die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Gesundheitsinformation (Ende 2010 standen einem Amerikaner zum Beispiel bereits 17.000 Health Apps zur Verfügung). Hinzu kommt die auch in den USA zu beobachtende Tendenz, die Dauer von Krankenhausaufenthalten aus Kostengründen immer weiter zu verkürzen, so dass sich auch aus diesem Grund die Notwendigkeit ergäbe, neue Gesundheitsleitungen für zuhause für zu entwickeln.
    Das sei, so O’Kane, auch die eigentliche Herausforderung für die Gesundheitswirtschaft: die Bereitstellung zuverlässiger, anwenderfreundlicher und innovativer Gesundheitsservices für die eigenen vier Wände die es etwa auch chronisch kranken Menschen ermögliche, so lange wie möglich zuhause zu leben.

  2. Broschüre MSL-Gesundheitsstudie 2011

    12.07.2011 - 09:44
  3. Das virtuelle Wartezimmer: vor dem Arzttermin ins Internet

    12.07.2011 - 09:24

    MSL Germany und SKOPOS: Studie zum Informationsverhalten beim Thema Gesundheit – Trend „patient-generated content“ – Foren wichtiger als Facebook

    Die deutschen Ärzte haben ihr Informationsmonopol verloren. Zwar vertrauen die Patienten ihrem Arzt, doch vor und nach der Sprechstunde holen sie sich weitere Informationen aus dem Netz. Damit festigt das Internet seine Rolle als wichtigster Kanal für die Gesundheitskommunikation: 41 Prozent der Deutschen befragen das Internet vor einem Arztbesuch, immerhin 31 Prozent nach einem Termin. Dabei informieren sich gesetzlich Versicherte (57 Prozent) eher als privat Versicherte (46 Prozent) aktiv im Netz über Gesundheitsthemen. Dies geht aus der repräsentativen Gesundheitsstudie der Kommunikationsagentur MSL Germany und des Marktforschungsinstituts SKOPOS hervor, die in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. •••

  4. MSL-Gesundheitsstudie 2011

    12.07.2011 - 08:55
  5. SKOPOS MSL-Gesundheitsstudie

    12.07.2011 - 08:49
  6. vivesco Gesundheitsbarometer: Deutschlands Gesundheit hat sich spürbar verschlechtert

    29.06.2011 - 08:10

    Besonders Depression und Adipositas nehmen zu
    Die Gesundheit der Deutschen hat sich in den vergangenen zehn Jahren spürbar verschlechtert. Diesen Befund liefert das vivesco Gesundheitsbarometer, das die Apothekenkooperation vivesco heute erstmals in Berlin vorstellte. Mit einem Wert von 141 ist der Index im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001 um 41 Punkte gestiegen. Das Gesundheitsbarometer zeigt aktueller als jede andere Studie, wie sich die Gesundheit der Deutschen entwickelt. •••

  7. vivesco Gesundheitsbarometer

    29.06.2011 - 08:00

  8. Online-Foren: Heidelberger Ärzte bestätigen medizinischen Nutzen

    07.06.2011 - 14:08

    Online-Foren zu Gesundheitsthemen sind nicht nur ein Ort, um Informationen oder Meinungen auszutauschen, sie können auch echten medizinischen Nutzen haben. Das hat eine mehrjährige Untersuchung des Universitätsklinikums in Heidelberg ergeben, die jetzt  im renommierten „British Journal of Urology International“ veröffentlicht wurde. •••

  9. Warum der Beipackzettel jetzt ins Netz darf

    10.05.2011 - 14:21

    Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass im Internet veröffentlichte Beipackzettel von verschreibungspflichtigen Medikamenten nicht als Werbung gelten. Hersteller dürfen sie – in unveränderter Form – online veröffentlichen. Es handelt sich nach Auffassung der Luxemburger Richter nicht um Werbung, weil ein Beipackzettel nicht dafür bestimmt ist, den Absatz zu steigern, sondern sachlich zu informieren. Entscheidend sei, dass die Information aktiv nachgefragt werde. Da Beipackzettel durch die Internetsuche gefunden würden, könne von einer „aktiven Nachfrage“ ausgegangen werden, die sich von Internet-Werbung auf Werbebannern oder in Popup-Fenstern unterscheide, die den Verbraucher „unvorbereitet“ treffe.
    Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes erweitert die Informationsmöglichkeiten des Verbrauchers und definiert die Auslegung einiger Begrifflichkeiten im Rahmen der Gesundheitskommunikation weiter. Ob es sich dabei allerdings bereits um einen „Durchbruch für die Freiheit der Information des mündigen Patienten“ handelt, wie eilige Kommentatoren vermeldeten, müssen weitere Entscheidungen zeigen.

  10. Setzen, sechs! oder wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arzt?

    05.05.2011 - 14:25

    30 Millionen Versicherte können medizinische Leistungen jetzt online bewerten

    Versicherte von AOK und Barmer GEK können ihrem Arzt jetzt Noten geben. Via Internet bewerten die Patienten die Qualität von Praxis und Personal, Kommunikation, Behandlung und Gesamteindruck und urteilen darüber, ob der Arzt sie in Entscheidungen einbezieht, ob er sich verständlich ausdrückt und ob die Praxis einen organsierten Eindruck macht. Schmähkritik ist nicht erlaubt. Auf den einzelnen Arzt bezogene Ergebnisse werden erst dann veröffentlicht, wenn mindestens zehn Beurteilungen vorliegen. Der neue Service ist kein Selbstzweck, sondern soll Patienten Orientierung und Ärzten ein systematisches Feedback ihrer Patienten liefern. Ab 2012 steht das System dann auch anderen Kassen bzw. Versicherten offen und man darf gespannt sein, wie das erste Zeugnis für die deutsche Ärzteschaft ausfallen wird.

    AOK-Arztnavigator: http://www.aok-arztnavi.de
    BARMER GEK Arztnavi: http://arztnavi.barmer-gek.de